Neugründung des Vereins

Am 24. Juli 1830 traten alle Schützen aus dem ganzen Kirchspiel Dinker zusammen, zu dem neben Dinker selbst schon damals die Ortschaften Norddinker, Vöckinghausen Frielinghausen, Vellinghausen, Eilmsen, Nateln und Dorfwelver gehörten, auf dem Appellplatz an, um den Schützenverein Dinker zu gründen.

 

Die Festrede hielt der damalige Pfarrer von Dinker, zugleich Konsistorialrat und Superintendent Karl Busch. Mit flammenden Worten geißelte er die Zuchtlosigkeit der Vergangenheit, erinnerte die Schützen an deutsche Manneszucht und Ehre und appellierte an ihre Pflichten gegenüber dem Vaterland. Darum solle auch der neugegründete Schützenverein in Erinnerung an den Einzug der verbündeten preußischen Heere am 7. Juli 1815 in Paris sein Jahresfest fortan am ersten Sonntag im Juli feiern! Aber auch die Freude sollte bei diesen Festen zu Ihrem Recht kommen. Der Festredner gab dem Verein den Spruch mit auf den Weg:

„Unsere Kindheit, unsere Jugend, jedes Alter darf sich freun. Auch die Freude selbst ist Tugend, aber heilig muß sie sein!“

 

Pfarrer Busch weihte die neue Fahne des Vereins, die den Schützen stets als ein Symbol der Freundschaft, der Treue und Vaterlandsliebe gelten möge! – Major Pilger, derweil Amtmann zu Weslarn, übernahm als 1. Hauptmann das Kommando des neuen Vereins.

Die Gründung des Vereins war vollzogen, das erste Schützenfest neuer Art konnte beginnen.

 

1830 – 1855

Als erstes Königspaar gingen 1830 Caspar Crüsemann und seine Gattin Henriette in die Annalen des Vereins ein. In den Protokollen heißt es: „Alle Schützen waren auf ihr erstes, treffliches Königspaar stolz.“ Das Fest nahm einen den neuen Grundsätzen entsprechenden Verlauf.

Bereits ein Jahr später, 1831, musste das Schützenfest wegen eines Hungerjahres ausfallen.

Noch öfter ist die Reihe der alljährlichen Schützenfeste durch Kriegs- und Kriegsfolgejahre und besondere andere Ereignisse unterbrochen worden.

Alle stattfindenden Feste sind jedoch, wie auch bis zum heutigen Tage, rechte Volksfeste gewesen, an denen sich jung und alt, arm und reich im gleichen Maße beteiligten.

Das Fest des Jahres 1835 wurde als erstes Fest auf dem Stockey gefeiert, der Festplatz hat jedoch in den folgenden Jahren des öfteren nochgewechselt.

Das Schützenfest des Jahres 1838 nimmt in der Geschichte des Vereins eine besondere Bedeutung ein. Der damalige Landrat von Soest, Reg.-Rat von Bockum-Dolffs, übergab dem Verein ein Ehrengeschenk in Form eines Krummschwertes.

Im Jahre 1839 wurde dem Landwirt Crüsemann aus Dinker für seine Verdienste um das Schützenwesen eine silberne Ehrenmedaille verliehen.

Im Jahre 1844 beschloss der Verein ein eigenes Zelt anzuschaffen.


Schon immer der Höhepunkt eines Schützenfestes –

Die Parade!

 


1855 – 1929

Im Jahre 1855 konnte der Verein bereits sein 25 jähriges Jubelfest feiern. Anlässlich dieses Festes wurde der amtierende Kommandeur und Hauptmann des Vereins, Gustav von Zastrow, zum Schützen-Major ernannt.

Die nun folgenden 75 Jahre Vereinsgeschichte bis zum Jahre 1930 erzählen von guten, aber auch von traurigen Zeiten. Allein 4 Kriege, darunter der 1.Weltkrieg, waren über das Land gezogen und hatten ihre Spuren hinterlassen.

In den 60er Jahren erfolgte eine Aufspaltung des Vereins. Die drei Gemeinden Norddinker, Frielinghausen und Vöckinghausen schieden aus dem Verein aus und bildeten einen eigenen Schützenverein Norddinker.

Ebenso sonderten sich die beiden Gemeinden Vellinghausen und Eilmsen ab und schlossen sich zum eigenen Schützenverein Vellinghausen-Eilmsen zusammen.

Somit gab es nun innerhalb des Kirchspiels Dinker drei Schützenvereine  und jährlich drei Schützenfeste.

Der alte Verein wurde unter dem Namen „Schützenverein Dinker-Nateln-Dorfwelver“ bis zum heutigen Tage weitergeführt.

Im Jahre 1864 wurde trotz des Feldzugs gegen Dänemark ein Schützenfest gefeiert.

Schon 1866 fiel das Fest wegen des Krieges mit Österreich aus.

Dagegen wurde es in den Jahren 1870 und 1871 gefeiert, weil der Krieg erst einige Wochen nach dem Fest ausbrach, während 1871 der Friede bereits geschlossen war.

Im Jahre 1880 konnte der Verein sein 50 jähriges Jubiläum feiern. Ein Brilliant-Feuerwerk mit bengalischer Beleuchtung bildete den Abschluss des Jubelfestes.

25 Jahre später, im Jahre 1905, feierte der Verein sein 75 jähriges Bestehen.

Im Jahre 1914 brach der 1.Weltkrieg aus, während der Kriegszeit fielen die Schützenfeste aus.

Die Schützenvereine opferten zu dieser Zeit ihr Vereinsvermögen zur Unterstützung bedürftiger Kriegerfamilien.

Im Jahre 1919 wurde, der Zeit entsprechend, nur ein Schützenball, und kein Schützenfest gefeiert.

Ebenfalls im Jahr 1919 übernahm Franz Vorwig als Hauptmann die Führung des Vereins, die er für 30 Jahre, bis zum Jahre 1949, innehatte.

Das Schützenfest des Jahres 1923 wurde aufgrund der herrschenden Inflation seitens des Landratsamtes verboten.

Im Jahre 1927 wurde Hauptmann Franz Vorwig zum Schützenmajor befördert.

 

 Szenen vom Laubholen ...

 

 


Ehrenmal in Dinker und Nateln:

Alljährlich wird zum Schützenfest am Ehrenmal der Gefallenen der Kriege gedacht

 

1930 – 1959

Am 5. und 6.Juli 1930 feierte der Schützenverein sein 100 jähriges Jubiläum mit einem glänzenden Fest.

Anlässlich dieses Jubiläums wurde auch die Avantgarde mit ihrem ersten Kommandeur Heinrich Knappkötter gegründet.

Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete am Sonntagabend die Polonaise mit anschließendem Feuerwerk und dem Festball.

 

Das kommende Vierteljahrhundert stellte den Schützenverein vor viele neue Aufgaben und große Schwierigkeiten. Tief und einschneidend hatte der Krieg mit seinen Folgeerscheinungen in das Vereinsleben eingegriffen.

Viele Schützenbrüder hatten im 2.Weltkrieg ihr Leben gelassen, wurden vermisst oder saßen in Gefangenschaft.

Jede Versammlungstätigkeit war verboten, der Vereinsbesitz war beschlagnahmt und wertvolle Erinnerungsstücke wie Fahne und Krummschwert waren in die Hände der Sieger gefallen.

 

Nach 1945 begann man jedoch mit dem Neuaufbau des Schützenwesens, allen Schwierigkeiten zum Trotz gelang dieses auch, so dass 1949 schließlich der offizielle Startschuss zur Wiederbelebung des Schützenvereins Dinker-Nateln-Dorfwelver erfolgen konnte.

 

Im April 1949 wurde die erste Schützenversammlung nach dem 2.Weltkrieg abgehalten.

Zum 1.Vorsitzenden wurde Hauptmann Karl Schwenner gewählt. Ihm war es insbesondere zu verdanken dass der Verein innerhalb relativ kurzer Zeit seine alte Höhe wieder erreicht hatte.

Es wurde beschlossen das Schützenfest jeweils am 1.Sonntag im Juli zu feiern und der Schützenbeitrag wurde auf 3 DM festgesetzt.

 

Das erste Schützenfest nach dem Krieg fand dann allerdings am 2.Sonntag im Juli (9./10.Juli 1949) statt, erstes Königspaar wurden Willi Hellmich und Elisabeth Wiehoff.

 

Der Vogel durfte auf Anordnung der Militärregierung nur mit einer Armbrust abgeschossen werden, dabei wurden Niete als Geschosse verwendet. Wenn der Vogel entsprechend viele Treffer erhalten hatte fiel er durch das Übergewicht von der Stange.

 

Die Generalversammlung im Dezember 1949 beschloss die Wiedereinführung einer Avantgarde.

Folgende Versammlungen beschäftigten sich auch mit der Ausarbeitung der neuen Satzungen sowie der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Soest.

Im Rahmen des Schützenfestes am 08.Juli 1950 konnte die neue Fahne des Schützenvereins auf dem Kirchplatz geweiht werden.

Am gleichen Tag wurde der Vereinsvorsitzende und Hauptmann Karl Schwenner zum Major ernannt.

Im Jahre 1950 wurde auf der Generalversammlung der Schützenbeitrag um 50 Pfennig auf 3,50 DM erhöht.

Seit 1952 ist das Vereinsvermögen wieder frei und der Schützenplatz im Besitz des Vereins.

 

Das im 2.Weltkrieg verloren gegangene Krummschwert des Vereins wurde 1953 von der Avantgarde neu beschafft und dem Verein geschenkt.

Im Jahre 1955 wurde der Schützenbeitrag von 3,50 DM auf 5 DM erhöht.

Am 2. und 3.Juli 1955 fand das Jubiläumsschützenfest zum 125 jährigen Bestehen des Vereins statt.

Dieses Fest zählt zu den Höhepunkten im Reigen der Schützenfeste auf dem Stockey.

Es wurde eine Festschrift herausgegeben in der die Chronik des Vereins darstellt wurde, und die zum Preis von 1 DM verkauft wurde.

 

 

Jubiläumsschützenfest 1955 –

Festakt auf dem Kirchplatz

 

 

Im Rahmen der Generalversammlung des Jahres 1957 legte der 1.Vorsitzende Karl Schwenner sein Amt nieder, zu seinem Nachfolger wurde der bisherige 2.Vorsitzende und Hauptmann Willi Hellmich gewählt.

Die Versammlung ernannte die beiden ehemaligen Majore Karl Schwenner und Franz Vorwig für ihre langjährigen Verdienste um den Schützenverein zu Ehrenmajoren.

 

1958 wurde der 1.Vorsitzende Hauptmann Willi Hellmich zum Major befördert.

Szenen der Feste auf den Stockeywiesen ...

1960 – 1974

Auf der Generalversammlung des Jahres 1962 wurden die geänderten Satzungen verlesen. Der Schützenverein trägt nun den Namen „Schützenverein Dinker-Nateln-Dorfwelver e.V.“.

Im Jahre 1963 wurde der Schützenbeitrag um 2 DM auf 7 DM angehoben.

Im Jahre 1965 stellte der Schützenverein eine Ehrenabordnung zum Staatsbesuch der englischen Königin Elisabeth II. in Soest ab.

Anlässlich des Schützenfestes im Jahre 1965 wurde erstmalig ein Flatterschiessen durchgeführt.

Am Schützenfestsonntag 1967 wird erstmalig eine Polonaise mit anschließendem großen Zapfenstreich durchgeführt.

Die Generalversammlung des Jahres 1969 beschloss die Erhöhung des Schützenbeitrages von 7 auf 12 DM. Gründe für diese Beitragserhöhung liegen in ständig wachsenden Ausgaben und dem Wegfall der Einnahmen aus dem Zeltverleih.

Die Generalversammlung im Jahre 1973 beschloss die Erhöhung des Schützenbeitrages von 12 auf 15 DM.

Da sich zum Schützenfest 1974 keiner der ortsansässigen Wirte bereit erklärte das Fest auszurichten, wurde beschlossen, die Schänke erstmals selbst zu übernehmen.

Vogelschiessen gestern und heute ...

 1975 – 1989

Im Jahre 1975 stellte sich das Problem dass eine Vergrößerung der Zeltlagerhalle auf dem Stockey nicht genehmigt werden konnte, da dort ein Vogelschutzgebiet ausgewiesen ist. Da auch die Marschgenehmigung zum Schützenplatz außerhalb der Dorfgrenze zunehmend auf Probleme stößt, wurde beschlossen sich nach einem neuen Schützenplatz umzusehen.

Im Jahre 1976 erwarb der Schützenverein das neue Grundstück am Sängerhof, hier sollte in den kommenden Jahren die neue Schützenhalle entstehen.

Die Generalversammlung des Jahres 1976 verabschiedete die aktualisierten Fassungen der Satzung, der Geschäftsordnung und der Festordnung.

Das Jahr 1977 stand ganz im Zeichen der Entscheidung des Hallenneubaus und die Planung derselben. Auf der Generalversammlung im November 1977 wurde letztlich der Beschluss gefasst eine neue Schützenhalle auf dem Grundstück am Sängerhof zu errichten.

Bis zum Schützenfest des Jahres 1978 wurden wesentliche Teile der neuen Schützenhalle unter tatkräftiger Mithilfe der Schützenbrüder in nur siebenmonatiger Bauzeit erstellt.

Das Schützenfest im Jahre 1978 war somit das erste Fest welches in der neuen, noch nicht vollständig fertiggestellten, Halle gefeiert werden konnte.

 

Nach der Einweihung der neuen Schützenhalle im Jahre 1978 finden in den folgenden Jahren verschiedene Arbeiten zum weiteren Ausbau und zur Verschönerung der Halle statt.

So wurde im Jahr 1979 eine Holzvertäfelung als Zwischendecke zwecks besserer Optik und der vorgeschriebenen Isolierung eingebaut.

Im Versammlungsraum wurde ein Steinplastik angebracht, die den Dank des Schützenvereins an alle ehrenamtlichen Helfer darstellen soll, die acht Symbole stellen die am Bau der Halle beteiligten Handwerksberufe dar.

Die Herbstversammlung im Jahr 1979 beschloss die Erhöhung des Schützenbeitrages von 15 auf 20 DM.

Ebenfalls auf der Herbstversammlung 1979 wurde die vom Vorstand ausgearbeitete Hallenordnung angenommen.

Im Jahr 1980 feierte der Verein sein 150 jähriges, die Avantgarde ihr 50 jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde mit einem großen Fest und vielen Besuchern bei strahlender Sonne gebührend gefeiert.

 

 

Jubiläumsschützenfest 1980 –

Festakt auf dem Kirchplatz

 

Anlässlich des Schützenfestes im Jahr 1981 konnte die neu restaurierte Vereinsfahne geweiht werden.

Im Juli 1983 wurden Teile des Platzes um die Schützenhalle (ca. 300qm), der bisher nur mit Schotter bedeckt war, nun in Eigenleistung gepflastert. Weitere 250 qm wurden im Jahre 1985 gepflastert, sowie 150 qm im Jahr 1987. Nach dem Abschluss der Pflasterarbeiten wurde 1988 an der Nordseite der Halle 3 Bäume gepflanzt, die die 3 Ortsteile Dinker, Nateln und Dorfwelver symbolisieren sollen.

Auf der Jahreshauptversammlung im Jahr 1984 wurde beschlossen den neuen Schießstand der Schießgruppe an der Nordseite der großen Schützenhalle aufzubauen. Der bisherige provisorische Schießstand in der Sektbar der Halle war zu klein geworden.

Mit den Einnahmen aus guten Festen, dem Verkauf des alten Schützenplatzes auf dem Stockey sowie den Hallenmieteinnahmen war der Verein in der Lage die zinslosen Darlehen den Mitgliedern im Herbst 1987 zurückzuzahlen. Damit war ein großer Schritt getan: Eigene Halle auf eigenem Platz!

Im Jahre 1988 wird ein Krummschwert seit mittlerweile 150 Jahren vom jeweiligen Kommandeur des Schützenvereins getragen.

Seit 1989 wird der alljährliche Schützenball durch ein „karnevalistisch angehauchtes Programm“ geprägt. Ortsansässige Vereine und Gruppierungen tragen zum Gelingen des Festes bei.

Die Herbstversammlung im Jahr 1989 ernennt den langjährigen Kassierer Heinz Renninghoff zum Ehrenmajor. Er gibt dieses Amt nach 20 jähriger Tätigkeit an Karl-Dieter Jansen ab.


 Pause muss auch mal sein ...

... bevor es wieder weitergeht, zu Pferd oder zu Wagen!

 

1990 – 2005

Nach 33 jähriger Tätigkeit als 1.Vorsitzender des Vereins übergibt Willi Helmich sein Amt auf der Herbstversammlung 1990 an seinen Nachfolger Horst Pieper.

In Würdigung seiner Verdienste um den Schützenverein wurde Willi Helmich von der Generalversammlung zum Ehrenoberst ernannt.

Während des Schützenfestes im Jahre 1991 wird das Krummschwert des Vereins offiziell an den neuen Kommandeur Horst Pieper übergeben.

Auf dem Kreisschützenfest in Bad Sassendorf errang der amtierende König des Schützenvereins Dinker-Nateln-Dorfwelver, Detmar Hustadt, die Kaiserwürde der Kreisschützengemeinschaft.

 

 

Erstmalig veranstaltet der Schützenverein im Jahre 1992 den mittlerweile zum festen Programmpunkt innerhalb des Schützenjahres gewordenen Seniorennachmittag für die älteren Mitbürger der 3 Ortsteile.

Die Herbstversammlung im Jahre 1993 beschloss die Erhöhung des Schützenbeitrages von 20 auf 25 DM.

Im Jahr 1996 richtet der Schützenverein Dinker – Nateln - Dorfwelver das 15.Kreisschützenfest der Kreisschützengemeinschaft des Kreises Soest aus, zu dem 33 Vereine mit 1.700 Schützen begrüßt werden können.

 

Kreisschützenfest 1996 in Dinker

 

Im Jahr 1998 wurde eine wesentliche Änderung im Festablauf des Schützenfestes beschlossen, die mit dem Fest 1999 in Kraft tritt. Demnach wird das Schützenfest nun an drei statt zwei Festtagen gefeiert, beginnend am Freitag mit dem Abholen des alten Königspaares und dem Vogelschiessen.

Der Samstag steht im Zeichen der Jubelkönigspaare und der Begrüßung des neuen Königspaares und der Sonntag wird wie gehabt durch die Abholung des amtierenden Königspaares sowie der Parade geprägt.

Im Mai 1998 wurde das 20 jährige Bestehen der Schützenhalle am Sängerhof mit einem ganztätigem Festakt gebührend gefeiert. Die Schützenhalle hat die Vereinsarbeit und die Schützenfeste in den zurückliegenden 20 Jahren wesentlich geprägt und wird dies auch künftig tun.

Im Juli 1999 wurde das erste Schützenfest nach neuer Festordnung gefeiert. Da die Erfahrungen hier und in den folgenden Jahren positiv waren wird das Schützenfest seitdem nach dieser Festordnung gefeiert.

Nach einer Satzungsänderung im November 1999 wurde das Amt des Hauptmanns und 2.Vorsitzenden des Vereins mit dem des Kassierers bzw. Geschäftsführers zusammengelegt. Gleichzeitig wurde der Hallenwart in den geschäftsführenden Vorstand aufgenommen.

Im Frühjahr des Jahres 2000 wurde mit einem 50 qm großen Anbau an die Schützenhalle begonnen um Platz für zusätzliche Abstellmöglichkeiten zu schaffen.

Die Frühjahrsversammlung im Jahr 2001 musste sich mit der Umstellung von D-Mark auf Euro beschäftigen. Im Zuge der Umrechnung wurde der Beitrag von bisher 25 DM auf nun 15 Euro erhöht.

Die Instandhaltung der Schützenhalle beschäftigte die Schützen auch im Jahr 2002. Im Mittelpunkt stand hier die umfangreiche Renovierung der Toilettenanlagen der großen Halle.

Das Jahr 2002 brachte zudem einen Wechsel im Vereinsvorsitz. Nach 12  Jahren als Major übergab Horst Pieper das Amt des ersten Vorsitzenden an Heiner Jühe. Horst Pieper wurde nach insgesamt 33 jähriger Vorstandsarbeit in Würdigung seiner Verdienste um den Schützenverein von der Generalversammlung zum Ehrenmajor ernannt.

Endgültig vollzogen wurde der Übergang des Vorsitzes durch die Übergabe des Krummschwertes auf dem Schützenfest 2003.

Das Jahr 2003 brachte zudem ein weiteres Jubiläum, mit einem Festakt wurde das 25 jährige Bestehen der Schützenhalle am Sängerhof gefeiert.

Ende 2004 wurde mit einer neuen Deckenvertäfelung des Thekenraumes in der großen Halle begonnen und Anfang 2005 fertiggestellt.

Während des Schützenfestes im Jahre 2005 feiert der Schützenverein Dinker – Nateln – Dorfwelver sein 175 jähriges, gleichzeitig die Avantgarde ihr 75 jähriges Bestehen.


 

Ausblick

Bis zum heutigen Tage kann der Schützenverein Dinker-Nateln-Dorfwelver auf eine mittlerweile 175 jährige ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken.

Besonders im Blickpunkt stehen dabei natürlich die Leistungen und die Vereinsarbeit nach dem Ende des 2.Weltkrieges im Jahre 1945.

Sichtbarer Ausdruck dieser Leistungen sind ein funktionierender Verein mit heute ca. 350 Mitgliedern, der eine gewichtige Rolle im dörflichen Leben spielt, sowie eine schuldenfreie Schützenhalle als Mittel- und Integrationspunkt des Vereinlebens.

Das sollte allen Mitgliedern und besonders dem Nachwuchs Ansporn sein, auch in Zukunft tatkräftig mitzuarbeiten am weiteren Gedeihen des

 

Schützenvereins

 

Dinker-Nateln-Dorfwelver